IHS: Politik kann nur wenig gegen hohe Arbeitslosigkeit unternehmen

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Published on 19. Juni 2015 by
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Österreich wird sich mittelfristig auf Arbeitslosenzahlen einstellen müssen, die spürbar höher sind als beim Gipfel der Finanzkrise 2008/2009, meint Klaus Weyerstrass vom Institut für Höhere Studien IHS.

Dass das zaghafte Anziehen der Konjunktur ab der zweiten Hälfte 2015 Einfluss auf die Arbeitslosenzahlen haben wird, daran zweifelt der Wirtschaftsexperte. Belebend auf die Wirtschaft wird sich vor allem der niedere Euro, der niedere Ölpreis und die ab 2016 greifende Steuerreform auswirken. Als wesentlichen Grund, warum Österreich Deutschland und vielen Ländern Europas derzeit hinterher hinkt, nennt Weyerstrass vor allem die geringere Produktivität in Verbindung mit einer höheren Inflation.

Linktipp: IHS – Prognose der österreichischen Wirtschaft 2015 – 2015

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